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12.05.2026
15:20 Uhr
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Ein Allgemeinmediziner aus dem Landkreis Landshut hat gestanden, mehr als 1200 Masern-Impfungen nur vorgetäuscht zu haben. Im Fokus der Justiz stehen nun viele Eltern, die ihre Kinder zu ihm gebracht haben.

Ein Arzt aus dem Landkreis Landshut soll mehr als 1200-Masern-Impfungen bescheinigt, aber nie vorgenommen haben. Foto: Marius Becker/dpa
Die Dimension des Ganzen deutet sich bereits zu Beginn der Verhandlung an, als Richterin Sandra Brenner die Anwesenheit der Zeugen überprüft. Einen Beamten der Kriminalpolizei, dieser Tage offenbar ein Dauergast am Landshuter Amtsgericht, begrüßt sie mit den Worten: „Sie haben wohl ein Abo.“ Der Polizist ist in diesem Verfahrenskomplex nicht zum ersten Mal hier – und in den kommenden Wochen werde man sich bestimmt noch öfter sehen, kündigt er an. An die 700 bis 800 solcher Fälle könnten insgesamt wohl zusammenkommen, schätzt er.
Die Eisenbahner vor Ort wurden mit tonnenschweren, von „Betonkrebs“ zerfressenen Schwellen allein gelassen, es fehlte am Nötigsten. Was das bedeutet, hat die Eisenbahngesellschaft erläutert - hinter verschlossenen Türen.
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